Narrenreport 2012

Escher Wend schwoll zum närrischen Orkan an
Traumhafte Showtänze von KV-Garde und »Escher Gemüse«

»Karnevals-Magister« Markus Laux gab auch in 2012 grünes Licht für einen farbenfrohen »Escher Wend«, der sich zunächst als anmutige, attraktive Brise präsentierte, um nur kurze Zeit später zu einem ausgewachsenen närrischen Sturm zu mutieren. Eine in der Escher Narrhalla willkommene Wetterlage, welche die Herzen der begeisterten Narrenschar förmlich mitriss. Die Kinderfunken des KV eröffneten nach der Begrüßung von Zylinder-Träger Laux das Escher-Wend-Spektakulum, bevor Karnevals-Urgestein Brunhilde Schmidt als herrlich »laberndes« Funkenmariechen in die Bütt tanzte. Flotter wehte der Escher Wend dann schon beim hervorragenden Auftritt der Funkengarde, die hier als attraktive rot-weiße Brise über das Narren-Parkett wehte.
Anette Oster hatte so ihre kleinen Probleme mit der englischen Sprache, die sie zum Vergnügen des Publikums wö eindeutschte und damit am Ende zu völlig falschen Ergebnissen kam.
Monika Näckels »Aufklärungsreport« war der erste Donnerschlag in der jecken Saal-Wetterlage, was ihr ergo »donnernden« Beifall einbrachte.
Der wunderschön vorgetragene Tanz der Kinderfunken war gerade abgeebbt, da eroberten die Aktiven vom »Pippi-Langstrumpf-Stammtisch« die jecken KV-Bretter mit einem wahren Spaßgewitter über den Pflegenotstand im Altenheim. Anschließend kehrte mit dem »Froschkönig« (Birgit Abel u. Daniela Schäfer) wieder »märchenhaftes« Wetter ein, zu welchem der Escher Wend sanft, farbig und blumig blies. Eine tolles Show-Duett in traumhaften Kostümen.
»The Hot Kotletts« bliesen im Anschluss zum Angriff auf das Narrenzwerchfell, das sie mit großer tänzerischer Eleganz zum Vibrieren brachten. Ein köstliches Unterfangen im »Afrolook« der 70er Jahre. Nicht von der Narrenbühne wegzudenken sind die legendären »Escher Cityboys«, die zu urkomischen Texten bekanntes Liedgut vom Narrenparkett in Richtung Saaljecken interpretierten. Eine musikalische Leistung der Spitzenklasse.
KV-Newcomer Tom Esser machte die Narrenschar mit dem aktuellen Polizeibericht der Escher Autobahnstation bekannt, der mit viel Lokalkolorit eingefärbt war und polizeiliches Einschreiten auf närrischer Ebene zum Inhalt hatte. Nach einem farbenfrohen Bühnenangriff des amtierenden Mayener Prinzen mitsamt seinem kompletten Hofstaat, gab es dann stehende Ovationen von den Escher Jecken für den prachtvollen Aufzug mit Sang und Klang. Unter solchem verabschiedeten sich die Mayener Karnvalsfreunde dann auch kurze Zeit später wieder aus der Narrhalla und machten Platz für die »Gummihühner« aus Monreal. Sie verstanden es ebenso wie alle anderen Darsteller sich vom tollen Escher Wend und seinen Fans förmlich tragen zu lassen.
Beim Showtanz der Indianer, dargeboten von der Funkengarde, hielt es die Narren dann nicht mehr länger auf den Sitzplätzen. Rhythmisches Klatschen und anhaltende Zugaberufe begleiteten deren herausragenden Beitrag.
Über ein zweiten in einer solchen Qualität konnten sich die Karnevalsfreunde dann auch beim folgenden Auftritt der Tanzdamen vom »Escher Gemüse« freuen. Allein vom Ansehen hätte hier der Name »Escher Beauties« wohl besser gepasst, denn das was die bildhübschen Mädels mit ihrem Showtanz im »Americas-Club-Outfit« der 20er Jahre zeigten, war augenscheinlich der Knaller des Abends. Analog dieser Tatsache schwoll der Beifallssturm des Escher Wend jetzt auch zum Orkan an, in welchem sich Horst Sesterhenn als »Udo Lindenberg« ebenfalls wohlfühlte, bevor Magister Markus Laux alle Aktiven zum großen Finale auf die Bühne rief. -te-

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